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Dinkel auf dem Vormarsch Versuchen Sie doch eines unserer Dinkelspezialitäten und überzeugen Sie sich vom milden Aroma eines Dinkelvollkornbrotes, oder von feinen Dinkelbrötchen.
Dinkel - ein Korn, das einfach mehr kann als andere
Der Dinkel vereinigt in idealer Weise die Vorteile einer vollwertigen Ernährung: Neben einem hohen Ballaststoffgehalt ist er reich an den Vitaminen A, E, B1, B2 und Niacin, das notwendig für die Funktion der Nerven, für einen geregelten Stoffwechsel und für die Haut ist. Auch der Anteil an wertvollen Fettsäuren und Mineralstoffen (Eisen, Magnesium, Phosphor und Calcium) ist höher als bei anderen Getreidearten. Spurenelemente und Vitalstoffe wie hochwertige Eiweiße, komplexe Kohlenhydrate und Fette sowie gespeicherte Sonnenenergie in hoher Konzentration zeichnen das Superkorn außerdem aus. Man sagt dem Dinkel nach, dass er den Stoffwechsel anregt, die natürlichen Abwehrkräfte stärkt und für eine Entgiftung des Körpers sorgt, da Dinkel die Nierentätigkeit anregt. Dinkel-Konsumenten schwören darauf, dass er das Allgemeinbefinden und die Leistungsfähigkeit steigert.
Geschichte und TraditionUrgetreide mit 8000-jähriger GeschichteWussten Sie eigentlich, dass Dinkel (lateinisch: Triticum spelta) der "Oldie" unter den Getreiden ist? Er ist mindestens 8000 Jahre alt! Das Urgetreide ist der Vorläufer des Weizens und wurde schon von den Kelten und den alten Ägyptern angebaut. Vor 5000 Jahren war der Dinkel als Kulturpflanze im südwestlichen Teil Asiens bekannt. Im Kaukasus fand man in Siedlungen, die ins fünfte und sechste vorchristliche Jahrtausend datiert wurden, Reste von Dinkelähren. Hauptbrotgetreide wurde Dinkel im Alten Testament gelobt. Durch Bodenfunde weiß man außerdem, dass Dinkel seit etwa 1900 vor Christus auch in Mittel- und Nordeuropa angebaut wurde. Das Urkorn wird auch Dreikorn, Spelz oder Schwabenkorn genannt. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Germanischen (spelt - spalten). Vor 150 Jahren bestellten die Bauern in Deutschland noch 400.000 Hektar Land mit Dinkel. Das Korn war die damalige Hauptgetreidefrucht, vor allem in Baden-Württemberg. Heute sind es weniger als 10 Prozent dieser Fläche. Bereits seit einigen Jahren erlebt der Dinkel eine Renaissance, durch die den Verbrauchern immer mehr Produkte aus und m it dem gesunden Getreide zur Verfügung stehen.
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